Meine neue Schrift Liebelei ist erschienen!
View this email in your browser
Why so shy? Liebelei

Mit freundlicher Genehmigung der Wienbibliothek im Rathaus, Plakatsammlung, P13054
Ein Plakat für die Liebelei-Verfilmung von Max Ophüls aus dem Jahr 1933 stand Pate bei der Entwicklung der gleichnamigen Schrift. Der Wiener Plakatmaler Rudolf Vogl hatte für den Titelschriftzug gerade einmal 5 1/2 Buchstaben gezeichnet, die mich in ihren Bann zogen und zur Gestaltung der Schriftfamilie Liebelei inspirierten.

Early Liebelei scribbles by Ekke Wolf

Early Liebelei scribbles by Ekke Wolf
Einige frühe Liebelei-Scribbles


Der fertige Schriftzug mit alternativem L und e, Ligatur und alternativem Herzerl-i-Punkt
Schnitzlers Drama und Ophüls’ Film spielen im Wien der Kaiserzeit, und die Schrift ist zum größten Teil in dieser Stadt entstanden. Das Originalplakat lagert im Keller des Wiener Rathauses. Arthur Schnitzler, Rudolf Vogl und ich waren bzw. sind in Leben und Arbeit der Metropole verbunden, von der manchmal behauptet wird, sie liege schon mehr in Ost- als in Mitteleuropa.
Die Liebelei ist also ein echtes Wiener Werk. Sie spricht knapp 3 Dutzend Sprachen in vier verschiedenen Strichstärken; auch darin ähnelt sie der Wiener Situation einst und heute.
Die vier Fonts (Light Italic, Regular Italic, Medium Italic und Bold Italic) enthalten je 849 Zeichen mit süßen OpenType®-Pro-Features, etwa Kapitälchen, 8 verschiedene Ziffernsätze oder das griechische Alphabet. Außerdem stehen zahlreiche alternative Zeichen und Ligaturen zur Auswahl.
Zur Liebelei sind die folgenden Online-Artikel erschienen:

designerinaction.de
Aus »Liebelei« zum Plakat


page-online.de
Schriftfamilie Liebelei


In der Printausgabe von Page, Heft 03/13, ist ebenfalls ein Artikel über die Liebelei erschienen.

slanted.de
Liebelei Pro. Eine Wiener Schrift


Typografie Info
Liebelei Pro

Die Liebelei Pro ist unter anderem bei YouWorkForThem um $ 39,00 pro Font erhältlich; Schnäppchenjäger greifen zur kompletten Familie mit allen 4 Fonts um $ 99,00.
Dank an: Julia König (Wienbibliothek) für die Unterstützung bei der Quellensuche, Michalis Tzatzanis für die Kontrolle des griechischen Zeichensatzes, Duncan J.D. Smith (duncanjdsmith) für das Redigieren englischer Texte, Antje Dohmann (Page) für ihre journalistische Arbeit und den so entstandenen Termindruck, Georg Seifert und Rainer Scheichelbauer (Glyphs) für technischen Support around the clock und vor allem meine Frau Christina Preiner (vice-verba) für Liebe, Geduld und Inspiration.
Auch ohne Kaufabsicht lohnt ein Besuch bei YouWorkForThem wegen der herzigen Bilder mit der Liebelei. 
Noch mehr herzige Bilder findet ihr nur mehr auf meiner Website.
Die Liebelei ist die erste Schrift aus

Ein Projekt zur Rettung alter Schriften ins digitale Zeitalter.
Quelle: Wienbibliothek
Unterstützt von Wienbibliothek im Rathaus, Stiftsbibliothek Admont und Österreichische Nationalbibliothek.
Copyright © 2013 Ekke Wolf, All rights reserved.
Newsletter abbestellen   
Kontaktinformationen aktualisieren